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1754 In der GroßenLupnizer Fluhr ist der berühmte Hörßel-Berg. Dieser hat vermuthlich seine Benennung von der daran herfließenden Hörßel. In Lateinischen wird dieser Berg Mons horrisonus genennet, und soll nach einer aus dem Pabstthum herrührenden MönchsFabul seinen Nahmen von einer Engelländischen Königin Reinschwig durch folgende Gelegenheit bekomen haben. Es wäre dieser Königin durch eine Stime kund gethan worden, ihres verstorbenen Königs Seele würde in diesen Berge bey Eisenach in Fegefeüer gequälet, und die Einwohner hätten manch jämmerlich Geschrey gehöret, derhero die Königin hieher komen und gesagt: Höre die Seelen Berg, wovon er so dann den Nahmen bekomen hätte. Eben diese Königin Reinschwig soll zu Erlösung der Seele ihres verstorbenen Königs aus dem FegeFeuüer im HörßelBerge ein Closter auf dem Sankt Peters Berge vor Eisenach erbauet haben. Dieses soll das nachherige Closter Sankt Nicolai zu Eisenach gewesen seyn, welches Ad Adelheid [sic] eine Schwester LandGrafen Ludwig des Eisernen, als darin gewesene Abtißin erweitert (LAW A 468-89)