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        <tei:title type="main">Von Johann Friedrich I. an Sibylla, Kaiserliches Lager bei Donauwörth, 21.07.1547</tei:title>
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          Digitale Fürstinnenkorrespondenzen
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          01. Korrespondenzen von Sibylla von Sachsen
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              <tei:p>Empfang zweier Briefe vom 06. und 08.07.1547, Freude über ihre Gesundheit, Johann Friedrich selbst ist auch gesund;&#13;
      Gesundheitswünsche, Wiedersehenswunsch / Mitleid mit den kranken Söhnen Johann Friedrich d. M. und Johann Friedrich d. J., von deren&#13;
      Krankheit er nur aus Sibyllas Nachricht wusste; Freude über allmähliche Genesung beider, Bitte um weitere Nachrichten hierüber / Hat&#13;
      Johann Wilhelm in einem Brief ernstlich zum Gehorsam Johann Friedrich und Sibylla gegenüber ermahnt; Zufriedenheit mit dessen Antwort;&#13;
      bei Ungehorsam möge Sibylla Johann Wilhelm an Johann Friedrichs Ermahnung erinnern / Kann ihr leider noch nicht seine Entlassung&#13;
      verkünden, hofft aber auf den Reichstag, auf den ihn auch die Kaiserlichen Räte und Spanischen Adligen vertrösten, Gottvertrauen /&#13;
      Diensterbietung, Segenswunsch</tei:p>
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      <p>Hochgeborne Furstin freundliche vnd Hertzlibe gemahel/ Vns seind zweÿ Euer lib schreiben, so sie mitt aigener hand kurtz vff ain ander gethan/ zukommen/ Die haben wir Jres Jnhalts, geleszenn, vnnd Euer Lib gesundheitt vnd zustand, gerne gehortt. Geben Euer Lib hinwidder vnser von gott verliehene gesundheitt, hiemitt zuuernemen/ Der almechtige wolle dorinnen allerseitz vndter vns weiter alle wolfartt vnd gesundheitt, vnd das wir furderlichen zu Euer Lib kommen mugen: aller gnedigist geben vnd verleihenn. 		Das aber vnser Eldister vnd Jungster Son etwas hartt mitt schwachheitt beladen geweszen: Dauonn Jst vns weiter nichts, dan was Euer lib Jtzo gethan/ geschriben worden/ Habens demnach mitt Jren lÿbden mitleÿdenlich, vnnd Jtzo das sich Jre schwachheitt widerumb zu guter gesundheitt geschicktt hatt, gantz gerne gehortt: vnd haben zu Gott das vertrawen vnd hofnunge, es werde mitt Jnen nhumals nichtt noth habenn. 		Bitten auch freundlich E. l wolle vns bei negster Pottschafft schreiben, wie es vmb Sie allenthalben ain gelegenheitt hatt.</p>
      <p>Aber souil anlangett vnsern Son Hertzog Johans Wilhelmen, haben wir vrsach genug gehabtt, Die wir Jme doch Nichtt vermeldett, Jme etwas ernstlich zuschreibenn, 		Das er sich nun demselbigen nach gegen E.l. vnd vns, auch sonsten gehorsamlich, vnd</p>
    </body>
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    <body>
      <p>
        freundlich zuertzaigen erbotig ist, Wie er dan vns auch geschribenn hatt, Solchs horen wir gantz gerne
        <hi rend="bold">W</hi>
        ollen vns demnach des vnd keins andern zu Jme versehen.
        <hi rend="bold">S</hi>
        o ers auch thutt, wie er vnns geschribenn: Soll sich Sein lib hinwidder zu vns alles veterlichen vnd Freundlichen willens getrosten
        <hi rend="bold">E</hi>
        uer lib wolle Jnen auch do sie Jchtwas das deme zugegen gehandeltt wolte werden/ wurden vermercken/ vnsers schreibens vnd seines gethanen erbietenns zuerinnern/ nitt vndterlassen/
      </p>
      <p>
        <hi rend="bold">V</hi>
        on vnser erledigung konnen wir E l. noch zur zeitt nichts gewisses schreiben.
        <hi rend="bold">W</hi>
        ir werden aber von vilen Furnemen Keÿ Mait Rethen vnnd den Spanischen herren vertrost, Das vnser sach furderlich gutt sol werden.
        <hi rend="bold">v</hi>
        erhoffen auch solchs sol vff schirstkomendem Reichstag zu Augsburg so furderlichen angehett, vnnd wir wils gott dohin auch kommen werden/ gescheenn, Des mussen wir gewarttenn, vnd Gott vnser sachen vnd anligen treulich beuhelen, Der wirdet es whol machen.
        <hi rend="bold">D</hi>
        as haben wir E.l hinwider nitt bergen wollen/ vnd E l freundtlichen willen zuertzaigen seind wir altzeitt geneigtt,
        <hi rend="bold">v</hi>
        nnd beuhelen E l mitt sambtt vnsern
      </p>
    </body>
  </text>
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      <p>liben Sonen, Jn den schutz vnd schirm des aller hochsten/ Datum Jn Key: Mait vheldlager bei Thonawerde den ain vnd zwantzigisten tag des Monats Julij Anno dm* xv c Im xxxxvij d*</p>
      <p>
        <hi rend="bold">V</hi>
        on gots gnadenn Johans Fridrich Hertzog zu Sachsen der Eldter
        <hi rend="italic">etcp</hi>
        Landgraue Jn Duringen vnd Marggraf zu Meissen
        <hi rend="italic">p</hi>
      </p>
      <p>Jo: Fridrich: der: elder: etc</p>
      <p>m: 	pp: 	sßt:</p>
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